Einen interessant geschriebenen Artikel zu diesem Thema findet ihr hier .....
... und eine Zusammenfassung der wichtigsten Eigenschaften weiter unten.
Relativ einfach: In einem Land, in dem Du Dein Bier in 8 von 12 Monaten draußen im Freien kühl stellen kannst...... ..... wachsen keine Olivenbäume.
Eine ziemlich provokative Aussage, die auf den ersten Blick ziemlich unangebracht erscheint. Wann riecht denn Olivenöl genau nach Olivenöl? Keine Ahnung!
Aber gemeint ist wohl damit, dass es eine Vielzahl von Gerüchen gibt, die ein gutes Öl ausströmt, die eben "nicht wie Öl" riechen. Die genaue Erklärung ist in dem oben genannten Artikel zu finden.
Ein gutes Olivenöl erkennt man (siehe da!) am Geschmack! Es schmeckt fruchtig, bitter und scharf.
In Europa gibt es etwa 500 verschiedene Sorten von Oliven, die alle ihr eigenes Aroma entwickeln
Ein Olivenbaum trägt nach der Pflanzung erst nach 4 bis 10 Jahren die ersten Früchte. Je nach Größe des Baums und abhängig von den im Erntejahr vorherrschenden klimatischen Verhältnissen am Ernteort kann man mit etwa 20 kg Olivenernte rechnen. Woraus sich dann wiederum gerade mal 3 bis 4 Liter Öl gewinnen lassen.
In der von der EU geschützten Kennzeichnung der Herkunft ist festgelegt, dass Anbau und Produktion in einer festgelegten Region stattfinden müssen. Die Angabe des geographischen Ursprungs eines Olivenöls auf dem Etikett ist nach der Europäischen Verordnung (EU) Nr. 2022/2104 verpflichtend. Es gibt jedoch kein allgemein anerkanntes Analyseverfahren zur Überprüfung dieser Kennzeichnung.
Beispiele sind:
Italien: "D.O.P." für "Denominazione d'Origine Protetta",
Spanien: "D.O.C" (Denominacion de Origen Controlada)
Griechenland: Hier kommt das Olivenöl hauptsächlich von der Halbinsel Peloponnes und von der Insel Kreta
Nur für diese höchste Qualitätsstufe werden auch die Herkunftskennzeichen erteilt
Die Öle dürfen nur "kalt", also mit einer Temperatur von maximal 27 Grad gepresst werden, um sämtliche gesundheitsfördernden und aromatischen Stoffe zu erhalten.
Zudem muss der Gehalt an freien Fettsäuren unter 0,8 Gramm pro Liter liegen. Diese Stufe erreichen nur Öle, die einwandfrei riechen, schmecken und ein Mindestmaß an Fruchtigkeit besitzen.
In der zweiten Kategorie "Natives Olivenöl" sind beispielsweise 2 Gramm freie Fettsäuren pro Liter erlaubt. Diese "Säure" schmeckt aber nicht wie die Säure im Wein, sondern erzeugt im Mund einen trockenen Kreidegeschmack.
In vielen tierischen Lebensmitteln sind als wenig wertvoll geltende gesättigte Fettsäuren gebunden. Gleiches gilt auch für z. B. Palmöl.
Auch in Olivenöl sind gesättigte Fettsäuren enthalten, aber die ungesättigten Fettsäuren überwiegen sehr deutlich.
Im Olivenöl finden sich mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäuren. Allerdings gibt es hierfür auch bessere Quellen als Olivenöl.
Anders verhält es sich bei der einfach ungesättigten Ölsäure, einer Omega-9-Fettsäure. Diese ist in Olivenöl reichlich vorhanden.
Ölsäure kann unter anderem
die Cholesterinkonzentration im Blut positiv beeinflussen.
Entzündungen hemmen.
die Bildung von Hormonen und Zellmembranen unterstützen und ebenso die Nervenleitfähigkeit.
Der Anteil an Vitamin E im Olivenöl ist mit 11,91 mg pro 100 g sehr hoch. Vitamin E hat u. a. folgende positiven Einflüsse auf den Organismus:
hocheffektiver Fänger Freier Radikale ("Zellschutzvitamin")
Unterstützung der Wundheilung
Entzündungshemmung
kann den Eigenschutz der Haut vor UV-Strahlung verbessern.
In geringerer Menge ist auch Beta-Carotin, die Vorstufe zum Vitamin A, in Olivenöl enthalten.